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Aktuelles 2016:

  • Beim Landesfinale Rudern 2016 in Werder konnten sich der Mädchen-Vierer und der Jungen-Achter (WKII) vom Freiherr-vomStein-Gymnasium für das Bundesfinale qualifizieren.
  • Bei der Frühjahrsregatta der Berliner Schulen am Kleinen Wannsee war Spandau mit der Heinrich-Böll-Oberschule, der Schule an der Haveldüne, dem Lily-Braun-Gymnasium und dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium gut vertreten. Es gab viele gute Platzierungen dieser Schulen. Vier Siege konnte das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium errudern. >> Ergebnisse 

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Geschichte
 

Das Bootshaus am Nordhafen wurde 1911 als ein Teil der Königlichen Landesturnanstalt errichtet.

Die ehemalige Landesturnanstalt geht in ihrer Gründung auf das "Zentralinstitut für den gymnastischen Unterricht in der Armee" zurück, das 1847 in Berlin ins Leben gerufen wurde. Dieses Institut wurde 1847 mit 18 Offizieren eröffnet. Ab 1848 hieß es "Königliche Zentral-Turnanstalt". 1877 wurde die Ausbildung der Zivilturnlehrer von der militärischen getrennt. Für die Zivilabteilung wurde kurz darauf eine neue Anstalt, die "Königliche Turnlehrerbildungsanstalt" in der Friedrichstr. 229 erbaut, die schon bald in die vom Frühjahr 1909 bis zum Herbst 1911 entstandenen Gebäude in der Radelandstraße in Berlin-Spandau zog. Dort standen neben geräumigen Turnhallen große Turn- und Spielplätze, ein Hallenbad und eine Flussbadeanstalt den Teilnehmern der Kurse zur Verfügung. In Spandau wurde auch das Rudern in das Programm der Anstalt aufgenommen und ein Ruderbootshaus im Zusammenhang mit der Flussbadeanstalt unweit vom Hauptgebäude an der Oberhavel errichtet. An der Nordgrenze wurde in ausgemauertem Fachwerk der Bootsschuppen errichtet, aus dessen zwei Haupttoren nach der Havel zu die Boote über ein schwimmendes Floß zu Wasser gelassen wurden. Die hochliegenden Fenster des Bootsschuppens gestatteten keinen Einblick in die benachbarte Badeanstalt.

Der Entwurf für den Neubau des Bootshauses wurde im Ministerium der öffentlichen Arbeiten unter der Oberleitung des Geheimen Oberbaurats Delius ausgearbeitet. Die Baukosten betrugen 1911 ca. 51.000 Mark.

(Text aus: Wasserstadt GmbH: Bestandsdokumentation zum Ruderbootshaus am Nordhafen, Berlin 2001.)

Zum Schulrudern:

Zur Nutzung des Bootshauses Nordhafen als Schülerbootshaus liegen zurzeit noch keine vollständigen Erkenntnisse vor. Schulrudern hat aber in Spandau Tradition. Bereits 1890 verfügte das Kant-Gymnasium über ein schuleigenes Bootshaus. 1922 hat die heutige Lily-Braun-Oberschule, damals Cecilien-Schule, die erste Ruderriege gegründet. Die Ruderriege nutzte hierfür ab 1926 ebenfalls ein schuleigenes Bootshaus. Gesichert ist, dass die Ruderriege der Lily-Braun-Oberschule nach dem 2. Weltkrieg ab 1947 im Bootshaus Nordhafen ruderte.  (H. Niepmann)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb.: Ruderriege der Männer um 1920

Bild aus: Wasserstadt GmbH: Bestandsdokumentation zum Ruderbootshaus am Nordhafen, Berlin 2001.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb. Ruderinnen um 1930

Bild aus: Wasserstadt GmbH: Bestandsdokumentation zum Ruderbootshaus am Nordhafen, Berlin 2001.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb: Ruderrriege der Lily-Braun-Oberschule 1922

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb. Betrieb im Bootshaus Nordhafen 1948
(AG Rudern der Lily-Braun-Oberschule mit Schulleiter Franzmeyer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb. Das Bootshaus um 1960

Bild aus: Wasserstadt GmbH: Bestandsdokumentation zum Ruderbootshaus am Nordhafen, Berlin 2001.

 

Links:

http://opus.kobv.de/zlb/volltexte/2010/9180/pdf/ZfB_1913_01-03.pdf

Schülerruderverband Berlin e.V.Schülerruderverband Berlin e.V.Ruder-Union Arkona Berlin e.V.Ruder-Union Arkona Berlin e.V.

Kooperationpartner Schule und Verein im Bootshaus Nordhafen